Wie kann der soziale Zusammenhalt gestärkt und der Isolation entgegengewirkt werden?
In Zeiten multipler Krisen sind Fragen wie diese drängender denn je. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und im Koalitionsvertrag die Weiterentwicklung des Palliativ- und Hospizgesetzes im Sinne der Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities) fest-geschrieben.
Die Caring Community Köln hat sich Anfang November im Gürzenich Köln darüber ausgetauscht, was unter Sorgenden Gemeinschaften in Deutschland - im Sinne der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen – zu verstehen ist. Die Teilnehmenden lernten erfolgreiche Projekte und Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kennen und diskutierten mit Expert:innen aus Versorgung, Public Health, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik über die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Verankerung.
In diesem Rahmen stellten Martin Saes, Koordinator beim Hospiz Brühl e.V., und Anette Roock als ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin das Brühler Projekt „Trauer am Arbeitsplatz“ vor. Der Umgang mit pflegenden Mitarbeitenden, die Trauer um Angehörige oder der Tod von Mitarbeitenden, stellen Vorgesetzte und Kolleg:innen vor besondere Herausforderungen. Der Hospizverein in Brühl bietet Schulungen an für Führungskräfte oder Mitarbeitende von Brühler Firmen, die rund um dieses Thema informieren und sensibilisieren. Es werden darüber hinaus konkrete Handlungsempfehlungen gegeben.
Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Hospiz Brühl e.V.,
