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Sie sind herzlich willkommen!

 Es ist schwer, nach dem Verlust eines geliebten Menschen wieder in den Alltag zurückzufinden. Dem Wunsch, dass die schwierige Situation anerkannt wird, steht die Erwartung des Umfeldes entgegen, möglichst schnell wieder „normal“ zu funktionieren. Trauernde fühlen sich mit ihren Gefühlen dann oft isoliert und allein gelassen. Sie haben keine Möglichkeit mehr, über ihren Verlust, ihre Trauer, ihre Sorgen und ihre Erinnerungen zu sprechen.

Im Trauercafé ist dies möglich:

  • Hier ist ein Ort, an dem Sie, unabhängig von Alter und Konfession, Herkunft und Weltanschauung, mit Ihrer Trauer willkommen sind.
  • Jeden letzten Montag im Monat können Sie hier erste Schritte in die „Öffentlichkeit“ wagen.
  • Im Mittelpunkt stehen das zwanglose Treffen, der Gedankenaustausch und das Gespräch mit anderen Trauernden. Hier sind Sie mit Ihren Gefühlen und Fragen willkommen!
  • In geschütztem Rahmen können Sie erfahren, dass Sie mit Ihrer Trauer nicht alleine sind.
  • Auf Wunsch stehen befähigte Trauerbegleiter/innen zu einem persönlichen Gespräch bereit.
  • Bei Kaffee und Kuchen können Sie auch einfach nur dabei sein.

Wir laden Sie herzlich ein!

Ort: In den Räumen des Hospiz Brühl e.V.

Termine 2018: 29. Januar, 26. Februar, 26. März, 30. April, 28. Mai, 25. Juni, 30. Juli, 27. August, 24. September, 29. Oktober, 26. November, 17. Dezember jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können aber gerne vorher mit uns Kontakt aufnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

ab April 2012 in neuen Räumen

Das Trauercafé hat an jedem letzten Montag im Monat in den neuen Räumen des Hospiz Brühl e.V. im Steinweg 27 in Brühl für Sie geöffnet. Wir laden Sie herzlich ein, mit anderen Trauernden bei Kuchen und Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen. Auch unsere Trauerbegleiter/innen stehen für Gespräche zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lesen Sie auch unter Trauerbegleitung/Trauercafé.

Liebe Frau Gottwald, Frau Miron, liebe Ehrenamtliche,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir drei möchten die Gelegenheit wahrnehmen, um Ihnen allen zu danken.

Wir haben seit ca. 2 Jahren das vielseitige Angebot der Trauerbegleitung des Hospizverein Brühl genutzt.

Die Spaziergänge im Schlosspark, die Malkurse, die Einzel- und die Gruppengespräche, aber vor allem unsere rege Teilnahme am Trauercafé.

Das alles hat uns geholfen, die beschwerlichen Stufen zu gehen. Sie alle waren und sind für uns das Geländer, an dem wir uns immer noch festhalten können.

Wie unendlich traurig waren wir zu Beginn unseres Zusammenseins?

Wieviele Tränen haben wir geweint?

Wir haben aber gespürt, dass wir hier als Trauernde ernst genommen werden und uns jemand zuhört, wenn wir erzählen.

Jeder hat seine eigene Geschichte erzählt, hatten oft Zweifel, ob wir auch alles richtig gemacht, oder hätten besser machen können. Und plötzlich haben wir gemerkt, dass es allen von uns ähnlich ging.

So haben wir angefangen, unsere persönlichen Erlebnisse mit Pflege, Abschiednehmen und Tod zu verarbeiten.

Es ist ein langer Prozess und wir sind auch noch nicht am Gipfelkreuz, aber wir sehen wieder Sonne.

Wir drei sind mittlerweile Freundinnen geworden, treffen uns regelmäßig, singen gemeinsam im Chor und helfen uns gegenseitig, wenn Hilfe gebraucht wird. Wir lachen und weinen zusammen, hören einander zu und führen immer interessante Gespräche.

Alles das hätten wir vor ca. 2 Jahren niemals für möglich gehalten.

Nun haben wir uns entschieden, dass mit dem diesjährigen Weihnachts-Trauercafé unser Abschluss ist.

Wir sind auf einem guten Weg und möchten Platz machen für neue Trauernde.

Wir möchten mit unseren Erfahrungen allen "Neuen" Mut machen.

Geht gemeinsam die Stufen und haltet Euch gut am Geländer fest.

Es ist mühsam, aber es lohnt sich, die Sonne wieder scheinen zu sehen und ihre Wärme zu spüren.

Vielleicht schauen wir zwischendurch wieder bei Euch herein?

Wir werden uns nicht aus den Augen verlieren.

Vielen Dank für alles.