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Vortrag und Diskussion

 

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - was ist zu tun?

 

9. April 2019, 19 Uhr

Begegnungszentrum margaretaS,

Heinrich-Fetten-Platz, 50321 Brühl

 

Der Vortrag richtet sich an Menschen, die sich über die aktuelle Entwicklung der Patientenverfügung informieren wollen und vor der Frage stehen, "Wen trage ich in die Vorsorgevollmacht ein, wenn ich alleinstehend bin und sich im Verwandten- und Freundeskreis niemand anbietet, sich eintragen zu lassen".

Der Abend gibt Gelegenheit, Einzelfragen zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht zu stellen und hilfreiche Antworten zu bekommen.

Referenten:

Karin Gollan, Leiterin Fachbereich Ethik, Malteser Deutschland gGmbH und

Frank Nixdorf, Fachbereichsleitung Betreuungen beim SKFM für den Rhein-Erft-Kreis e.V.

 

 

Hospizforum

Märchenabend

Märchen im Leben und im Sterben

Der Tod gehört zum Leben wie die Nacht zum Tag, auch wenn diese Vorstellung viele Menschen heute ängstigt. Im Märchen ist der Tod ein Teil des Lebens, der den Übergang in eine andere Form des Daseins einleitet. Die Symbolsprache der Märchen kann uns Menschen helfen, die Grundangst vor dem Tod zu überwinden.

Was in Märchen steckt und welche Kräfte sie auch im Angesicht des Todes freisetzen können, erfahren Sie an diesem Abend.

4. Dezember 2018, 18:00 Uhr

Begegnungszentrum margaretaS

Heinrich-Fetten-Platz, 50321 Brühl

Referentin: Mechthild Heinberg, Märchenerzählerin

In der Pause werden heiße Getränke und Gebäck gereicht.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Autorenlesung

 

Susann Pasztor 

 

Und dann steht einer auf

und öffnet das Fenster

 

18. September 2018,

19:30 Uhr

 

Begegnungszentrum margaretaS

Heinrich-Fetten-Platz, Brühl

 
 

sp

Foto: (c) Sven Jungtow

spb

 

Karla wird sterben. Fred wird sie begleiten. Obwohl er sich bemüht, alles richtig zu machen, handelt er sich nicht nur Karlas Zorn ein, sondern auch die Kritik seiner Supervisionsgruppe vom Hospiz. Aber zum Glück hat er noch Phil, seinen 13-jährigen Sohn, der Karlas Fotoarchiv betreuen darf.

 

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat?

Fred glaubt, es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe - zu ihren Bedingungen.

 

Susann Pasztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte - warm und respektvoll, einfühlsam und direkt - hinreißend komisch.

Susann Pasztor lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Sie hat selbst eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin gemacht und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.

 

Die Lesung mit Susann Pasztor wird von Hospiz Brühl e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung Karola Brockmann veranstaltet. Eintrittskarten zum Preis von 8,00 Euro sind beim Hospiz Brühl e.V. und in der Buchhandlung Brockmann (Uhlstraße/Ecke Mühlenstraße, Brühl) erhältlich.

 

 

Vortrag und Diskussion

Das Herz wird nicht dement

Demenz ist nicht nur eine Störung des Gedächtnisses, sondern verändert tiefgreifend das Gefühlsleben der Betroffenen und der Angehörigen. Scham, Angst, Hilflosigkeit und viele andere Gefühle treten auf. Der Mensch hat zwei Gedächtnisse, das des Denkens und das des Herzens. Da das letztere nicht dement wird, kann daran angeknüpft werden, um Menschen mit Demenz zu erreichen und auch das Gedächtnis des Denkens zu reaktivieren.

In diesem Vortrag wird erläutert, wie Erkrankte sich und ihre Umwelt erleben, und sich dabei neue Wege der Hilfen für Demenzkranke auftun.

Referentin: Sandra Menge

Dipl.-Sozialpädagogin, Kreative Gerontotherapeutin, Dozentin beim Institut für Gerontopsychiatrie

 

22. März 2018, 18 Uhr

 

Festsaal Seniorenheim Wetterstein,

Kölnstraße 74-84, 50321 Brühl

 

Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit

Alzheimer-Gesellschaft AUFWIND Brühl e.V.

in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk und freundlicher Unterstützung der AOK Rheinland/Hamburg.